Würdigungen



Im Jahr 1808 verlieh Napoleon Christoph Martin Wieland den Orden der Ehrenlegion.
Von 1794 bis 1812 erschienen Wielands "Sämmtliche Werke", eine monumentale Ausgabe in 45 Bänden. Seine Übersetzungen (von Shakespeare, Aristophanes, Horaz, Xenophon, Cicero, Lukian,...) sind dabei noch nicht mit eingerechnet und nicht in diesen Werken enthalten. Dies dokumentiert sowohl die Vielseitigkeit Wielands, als auch seinen Fleiß.

Mehrere Institutionen sind dem Leben und Werk Wielands gewidmet. In seinem Geburtshaus in Oberholzheim ist ein kleines Gedenkzimmer eingerichtet. In seiner Vaterstadt Biberach gibt es ein Wieland-Archiv und einen Wieland-Schauraum. Wielands Gartenhaus in Biberach beherbergt die ständige Ausstellung „Gärten in Wielands Welt“.

Das Wielandgut in Oßmannstedt wurde am 25. Juni 2005 als Museum und Forschungsstätte der Öffentlichkeit neu übergeben. In Biberach und Weimar erinnern außerdem Denkmäler an den Dichter.

Der seit 1979 verliehene Christoph-Martin-Wieland-Preis ist ein deutscher Literaturpreis, der ihn als ersten Übersetzer von Shakespeare-Dramen würdigt und alle zwei Jahre (im September) in der Wielandstadt Biberach an der Riß für herausragende Übersetzungen verliehen wird